Grenzenlose Mobilität....nicht überall!

18.07.2020 | Torsten Henke | Kirchlengern/Hüllhorst
Foto: v.l. Martina Kechlo, Dorothee Schuster, Detlef Kaase, Michael Kasche, Heiko Weßler und Anna Bölling am Ende der Ausbaustrecke des Fahrradweges an der Kahle Wart Straße
Foto: v.l. Martina Kechlo, Dorothee Schuster, Detlef Kaase, Michael Kasche, Heiko Weßler und Anna Bölling am Ende der Ausbaustrecke des Fahrradweges an der Kahle Wart Straße

Am 17. July trafen sich an der Kahlen Wart Straße an der Kreisgrenze Herford/Minden Lübbecke die Landratskandidatinnen Dorothee Schuster, CDU-Kreis Herford und Anna Bölling, CDU-Kreis Minden Lübbecke. Begleitet wurden die Politikerinnen vom CDU-Bürgermeisterkandidaten der Gemeinde Hüllhorst, Michael Kasche, von Heiko Weßler, CDU-Ratskandidat Klosterbauerschaft und den Mitgliedern der Herforder Kreistagsfraktion Martina Kechlo und Detlef Kaase, die für den Kreistag und den Gemeinderat kandidieren.

 

„An dieser Stelle der Kahle Wart Straße endet der Fahrradweg aus Norden kommend abrupt an der Kreisgrenze“ schildert Weßler den anwesenden Politikern. „Es ist daher kaum möglich, mit dem Rad gefahrenfrei auf der Landstraße von einem Kreis in den anderen zu fahren. Hier besteht dringend Handlungsbedarf, denn mit dem Fahrrad zur Freilichtbühne auf die Kahle Wart zu fahren, ist nicht nur mit Kindern ein risikoreiches Unterfangen“ ergänzt der Klosterbauerschafter.

Dorothee Schuster bringt es auf den Punkt: „Auf Oberbauerschafter Seite ist die Straße und Radweg gut ausgebaut, aber von Klosterbauerschaft bis hier an die Kreisgrenze ist wirklich etwas zu tun.“ Schuster und die beiden Kirchlengeraner Kreistagskandidaten lobten die Bemühungen des Kreises Herford zum Ausbau des Radwegenetzes, sehen die Situation aber ganz genauso. Hier muss eindeutig ein Lückenschluss zwischen den Gemeinden Kirchlengern und Hüllhorst her, sind sie sich einig.

Unterstützt werden sie von Anna Bölling. „Der Kreis Minden Lübbecke hat bis hierhin gute Arbeit geleistet, der Anschluss durch einen neuen Radweg ist jetzt Herforder Aufgabe. Mobilität darf, egal wie, nicht an Gemeinde- oder Kreisgrenzen aufhören. Wir freuen uns sehr, wenn es hier gelingt, eine Lösung zu finden“ erklärte die Landratskandidatin.

Der Anschluss der Kahle Wart Straße an die Klosterbauerschafter Straße wäre ca. 2,5 Kilometer lang. Ein Radweg würde es auch Fußgängern einfacher machen, die Kreisgrenzen zu überwinden. „Der Straßenbelag auf Herforder Seite ist ziemlich schlecht, hier könnte man in einem Abwasch Fakten schaffen und somit Fußgängern und Radfahrern eine sichere Kreisquerung ermöglichen“ fordert Weßler. Er ist im ständigen Austausch mit dem Hüllhorster Bügermeisterkandidat und hatte das Treffen der Christdemokraten organisiert.


aktualisiert von Torsten Henke, 11.08.2020, 13:10 Uhr